Die letzte Nacht der Titanic (A Night to Remember)
Der Film entstand nach dem Tatsachenbericht «Die letzte Nacht der Titanic: Augenzeugen erzählen» von Walter Lord und gilt als die beste, weil realistischste Verfilmung der tragischen Ereignisse: Am 10. April 1912 läuft die «RMS Titanic» aus dem Hafen von Southampton, England, zu ihrer Jungfernfahrt aus. Sie gilt als praktisch unsinkbar. Die Räumlichkeiten der Erste-Klasse-Passagiere sind feudal, während die Dritte-Klasse-Reisenden im Zwischendeck sich mit Kojen in engen Kabinen begnügen müssen. Am 14. April erhält der Funker des Schiffs Eiswarnungen, aber diese werden von Kapitän Edward J. Smith (Laurence Nighsmith) und seinem zweiten Offizier, Charles Lightoller (Kenneth More), nicht beachtet. Kurz vor Mitternacht kollidiert das Schiff mit einem Eisberg, der unter der Wasserlinie Löcher in die sechs vorderen Rumpfsegmente reisst. Der Schiffskonstrukteur Thomas Andrews (Michael Goodliffe) ist sich sicher, dass die «Titanic» in etwa zwei Stunden untergehen wird. Er wird recht behalten. Nach offiziellen Zahlen überleben nur 706 Menschen das Unglück
