Die grosse Hungersnot in Irland

845. Eine grosse Hungerkatastrophe hat Europa fest im Griff. Der Dokumentarfilm erzählt von dieser furchtbaren Hungersnot im Europa des 19. Jahrhunderts. Sie führte vor 175 Jahren zu politischen Unruhen und Umstürzen, unzählige Menschen starben. Mit einer Million Toten und zwei Millionen Auswanderern am weitaus stärksten betroffen war Irland, das von Grossbritannien, der damals reichsten und mächtigsten Nation der Welt, regiert wurde. Der Dokumentarfilm veranschaulicht verheerende Zusammenhänge und Folgen: Eine bäuerliche Unterschicht, die sich angesichts der existenziellen Bedrohung zu Mord, Plünderung und Kannibalismus getrieben sah. Eine kapitalistische meist britische Elite in Irland und Grossbritannien, die vor nichts zurückschreckte, um die eigenen Interessen zu schützen. Eine Million Iren starben, zwei Millionen wanderten zwischen 1845 und 1855 aus. Irland ist noch heute das einzige westliche Land mit einer geringeren Bevölkerungszahl als in den 1840er Jahren. Die Gründe dafür enthüllt dieser aufrüttelnde Dokumentarfilm, der auch ein humanitäres Lehrstück für die Gegenwart ist