Die Geschichte der Arbeiterbewegung (2/4)
Unterdrückung und Ausbeutung, Revolution und Reformen: Die Geschichte der Arbeiterbewegung beginnt im frühen 18. Jahrhundert in Europa. Im Zuge der Industrialisierung entstand im 19. Jahrhundert eine Gesellschaft, in der die Unterschiede zwischen Arm und Reich immer bedeutender wurden. Vor diesem Hintergrund begann die Arbeiterbewegung. Geleitet von Visionären wie Karl Marx oder Friedrich Engels setzte sich diese für eine bessere Arbeitswelt und einen Umbruch der Gesellschaft ein. Der zweite Teil blickt zunächst nach Frankreich, wo die radikalsten sozialistischen und revolutionären Theorien des 19. Jahrhunderts entstanden. Zwischen 1830 und 1871 rief die Arbeiterklasse immer wieder zur Revolte auf – wie etwa die Pariser Kommune, die blutig niedergeschlagen wurde. Der Dreh- und Angelpunkt der europäischen Arbeiterbewegung verlagerte sich von Frankreich nach Deutschland. In Deutschland erhob die SPD den Marxismus zur offiziellen Doktrin – allerdings in Form eines demokratischen Sozialismus. Arbeits- und Lebensbedingungen verbesserten sich allmählich, Gewerkschaften gewannen an Einfluss, politische Rechte wurden gewährt
