Die Generation 9/11 (1/2)
Die Anschläge des 11. September sorgten bei den Amerikanern für ein Gefühl des Zusammenhalts und trug ihnen die Unterstützung von Verbündeten in aller Welt ein. Diese Einheit währte jedoch nur kurz: Der Krieg gegen den Terrorismus im In- und Ausland leistete einem aggressiven Patriotismus Vorschub, der Misstrauen und Angst schürte. Als die sieben Protagonisten in die zweite Klasse kamen, veränderte sich mit der Wahl von Barack Obama die Stimmung im Land. Der neue Präsident weckte Hoffnung und versprach, die USA wieder zu einen. Als die Protagonisten mit etwa 15 Jahren auf die Highschool wechselten, war die amerikanische Gesellschaft gespaltener denn je. Als die sieben jungen Menschen kurz vor dem Abschluss standen, brach eine Pandemie aus und ihre Schulen wurden geschlossen. Das heutige Amerika hat mit dem Land, für das sich die Menschen nach den Anschlägen am 11. September gemeinsam stark machten, nicht mehr viel gemein
