Der kalte Himmel (1/2)
Hallertau 1967: Der sechsjährige Felix (Eric/Marc Hermann), Sohn des Hopfenbauers Paul (Marcus Mittermeier), ist ein introvertierter Einzelgänger. Allein für sich lauscht er dem Radio und kennt alle Wetterberichte des vergangenen Jahres auswendig. Niemand ahnt, dass er hochintelligent ist: Felix hat eine grosse Vorliebe für Zahlen, kann blitzschnell kopfrechnen, obwohl es ihm niemand beibrachte. Bei seiner Einschulung scheitert er jedoch an den einfachsten Aufgaben. Er kann nicht still sitzen und versteht nicht, was die Lehrerin von ihm will. Der Rektor will ihn auf die Hilfsschule schicken, die abergläubische Grossmutter organisiert eine Teufelsaustreibung. Allein seine Mutter Marie (Christine Neubauer) stemmt sich dagegen. Ermutigt von der neuen Kantorin Alex (Natascha Paulick), reist sie mit ihrem Sohn nach Berlin zum Kinderpsychiater Niklas Cromer (Tim Bergmann). Johannes Fabricks zweiteiliges Drama (DE 2011) lässt die Zuschauer durch die Augen des kleinen Mathematik-Genies blicken, das die Welt als kompliziertes Muster aus Zahlen und Rhythmen erlebt
