Der ganz grosse Traum
Deutschland, 1874. Der junge Konrad Koch (Daniel Brühl) wird als Englischlehrer an einem Braunschweiger Gymnasium angestellt. Gehorsam und Disziplin gelten an der Schule als oberste Tugenden. Der idealistische und in Oxford ausgebildete Pädagoge gerät allerdings gleich zu Beginn seiner Unterrichtszeit mit den rabiaten Disziplinarmethoden der altgedienten Kollegen und dem gnadenlosen Standesdünkel der Schüler in Konflikt; unter Letzterem leidet insbesondere der kleine Joost (Adrian Benjamin Moore), das einzige Arbeiterkind der Schule. So weckt er das Interesse der Schüler an englischer Sprache durch eine britische, in Deutschland bis dahin völlig unbekannte Sportart: Fussball. Den konservativen Eltern und Lehrern ist das ein Dorn im Auge. Sie wollen Koch um jeden Preis wieder loswerden. Nach einer wahren Geschichte erzählt Sebastian Groblers «Der ganze grosse Traum» (DE 2010) vom beginnenden Siegeszug des Fussballsports in Deutschland
