Der Doppelgänger von Ost-Berlin
Die Schicksale von Michael Schneider aus Ost-Berlin und Morten Bank Mikkelsen aus Dänemark werden untrennbar miteinander verbunden, als der eine von beiden entscheidet, mit der unfreiwilligen Hilfe des anderen die Flucht aus der DDR zu wagen. Der 19-jährige Michael Schneider trifft 1988 in Ost-Berlin eine folgenschwere Entscheidung. Nach mehreren gescheiterten Anträgen, aus der DDR ausreisen zu dürfen, hat er nur noch einen Gedanken: die Flucht. Er will frei sein. An einem Samstagabend im März bietet sich ihm eine einzigartige Gelegenheit, seinen Traum von der Freiheit in die Tat umzusetzen. Zu dieser Zeit arbeitet Michael an der Rezeption des Hotels Stadt Berlin, einer der wenigen Orte, an dem man in der DDR auf Ausländer treffen kann. Routinemässig kontrolliert er die Pässe der Hotelgäste. Als er den Pass des damals 17-jährigen Morten Bank Mikkelsen aufschlägt, glaubt er, auf sein eigenes Passfoto zu schauen. Der junge Däne, der wegen eines Tanzturniers in Ost-Berlin zu Besuch ist, gleicht Michael wie ein Bruder. In Michaels Gedanken entspinnt sich ein Plan
