Der blaue Express
1920: In einem von China in die Sowjetunion fahrenden Expresszug herrscht die übliche Aufteilung in drei Klassen: In der ersten Klasse reisen Diplomaten, Unternehmer und der vom Militär begleitete britische Gesandte. In der zweiten Klasse sind Bürger, Gelehrte und Handelsvertreter. In der dritten Klasse befinden sich die einfachen Arbeiter. Zwei westeuropäische Männer haben es auf ein Mädchen der untersten Klasse abgesehen, das in einer Rauferei schliesslich zu Tode kommt. Chinesische Tagelöhner erheben sich gegen korrupte Generäle, Ausbeuter und Waffenschieber. Die Revolution bricht aus … Regisseur Ilja Trauberg folgte bei der Inszenierung dieses von grösster Spannung erfüllten Revolutionsdramas (UdSSR 1929) bewusst dem Vorbild Sergej M. Eisensteins, denn bereits sein Bruder – Leonid Trauberg – war Regieassistent bei der russischen Filmlegende
