Das Geheimnis Georges Méliès
Nach der Corona-bedingten Schliessung im Sommer 2020 soll das Pariser Musée de la Cinémathèque am 13. Januar 2021 wieder seine Türen öffnen, unter dem neuen Namen Musée Méliès. Es ist dem berühmten Erfinder des narrativen Films gewidmet und gibt nicht nur Einblick in das Leben des Illusionisten, sondern auch in die Geschichte des Films. Georges Méliès, geboren 1861 in Paris, drehte mit seiner Produktionsgesellschaft Star Film über 500 Filme, die durch aufwendige Szenografien und innovative Spezialeffekte die Zuschauer begeisterten. Dieses einzigartige Werk galt jedoch als zerstört, nachdem Méliès 1923 nach dem Konkurs seiner Firma alle Negative verbrannt hatte. Erst das Auffinden von Negativen in der Library of Congress im Jahr 2006 hat das Werk von Méliès neu zutage gebracht. Arte zeigt die erste Dokumentation über Leben, Werk und Wiederentdeckung von Georges Méliès in der Regie von Serge Bromberg und Eric Lange, gefolgt von sechs Kurzfilmen, darunter «Die Reise zum Mond», «Die Reise durch das Unmögliche» und «Die Meerjungfrau»
