CH:Filmszene. Thuletuvalu
In Thule, dem nördlichsten bewohnten Ort der Erde, fahren die Männer bei Temperaturen bis unter vierzig Grad in Fellkleidern und mit Hundeschlitten zur Jagd, um ihre Familien und ihre Hunde zu ernähren. Die Bewohner von Tuvalu leben in den endlosen Weiten des Pazifiks auf schmalen Korallenriffen und ernähren sich von Fischen, Kokosnüssen und selbst angebautem Gemüse. Trotz der riesigen Entfernung zwischen den beiden Orten sind Thule und Tuvalu zunehmend schicksalhaft miteinander verbunden. Sei es beim Jagen oder beim Fischen, bei Eisfahrten oder beim Kanubau – das Meer prägt beiderorts als wichtigste Nahrungsquelle seit Generationen das ganze Dasein der Einheimischen. Durch die fortschreitende Erderwärmung entstehen Probleme. In «Thuletuvalu» verdeutlicht Matthias von Gunten, wie auf der einen Seite des Erdballs die Eisschmelze die Jahreszeiten, die Landschaft sowie das Leben der Jäger verändert, während auf der anderen Seite der Wasseranstieg dem Inselvolk langsam, aber sicher seine Heimat entreisst
