C’est la vie – So sind wir, so ist das Leben (Le premier jour du reste de ta vie)

Inmitten der französischen Mittelschicht lebt Familie Duval: Mutter Marie-Jeanne (Zabou Breitman) und Vater Robert (Robert Duval) wohnen mit ihren drei Kindern Raphaël (Marc-André Grondin), Fleur (Déborah François) und Albert (Pio Marmaï) in einem gesitteten Wohnhaus mit Garten. Mit einem Hauch von Nostalgie, aber immer im Jetzt, werden die entscheidenden Tage der einzelnen Familienmitglieder innerhalb von zwölf Jahren erzählt. Der älteste Sohn Albert zieht früh aus. Die Distanz zu den anderen Familienmitgliedern wird mit weiten Einstellungen betont. Dagegen wird durch eine bewegte Handkamera der Tag der rebellischen Fleur begleitet. Die steht kurz davor, ihre Unschuld an einen Rockstar zu verlieren. Die Sequenzen leben von den Höhen und Tiefen des ganz normalen Lebens. Neben trivialen Problemen muss sich die Familie aber auch mit Geheimnissen und Schicksalsschlägen herumschlagen, die unter die Haut gehen. Der Spielfilm (FR 2008) von Rémi Bezançon mit der unkonventionellen Erzählweise wurde mit drei César-Auszeichnungen von neun Nominierungen honoriert