Brüder der Nacht
Die Roma-Männer sind aus Bulgarien nach Wien gekommen, um dort die Freiheit zu suchen. Letztendlich aber verkaufen sie ihre Körper, weil sie ihr Geld nicht durch Betteln oder kaum rentable Jobs wie das Austragen von Zeitungen verdienen wollen. In der bulgarischen Heimat heiraten Männer wie sie schon mit 16 Jahren und werden Familienväter. Doch die Armut der Verwandtschaft treibt sie ins Ausland, wo sie ihre finanzielle Situation verbessern wollen. In Wien gehen sie zwischenzeitlichen der Prostitution nach, lassen sich von ihren Kunden für ihre Dienste bezahlen und trennen strickt das Berufliche vom Privaten. Der Film zeigt, wie sich die jungen Männer dem fragilen Rollenspiel des Nachtlebens hingeben und in einem zärtlichen, eitlen, manchmal aggressiven Zusammenhalt arrangieren
