Birdy
Nach ihrem Einsatz in Vietnam sind die Freunde Al (Nicholas Cage) und Birdy (Matthew Modine) in unterschiedlichen Hospitälern gelandet. Al hat schwere Brandwunden im Gesicht. Birdys Verletzungen sind psychischer Natur: Er kommuniziert mit niemandem, schreckliche Visionen suchen ihn heim. Meist sitzt er stumm in einer Ecke seiner Zelle in der Psychiatrie. Sein Arzt glaubt, dass Al ihn aus der Erstarrung befreien kann. Also versucht Al, alte Erinnerungen wieder aufleben zu lassen. So will er seinen Kumpel in die Realität zurückholen. Birdy interessierte sich nur für Vögel. Doch Al ist fasziniert von ihm. Da ist nicht nur Birdys Wissen über Vögel, das beiden einen Einstieg ins Brieftaubengeschäft ermöglicht – Birdy ist auch der Einzige, der sich gegen Als Vater auflehnt und vehement für seinen Freund Partei ergreift. So entwickelt sich eine enge Freundschaft. Mit «Birdy» (US 1984) inszenierte Alan Parker ein mitreissendes Psychodrama
