Aula. Ein Platz für den Tod
Lange Zeit war der Tod ein fast selbstverständlicher Teil des Alltagslebens, er hatte seinen festen Ort inmitten der Familie, der Gesellschaft. Umfragen bestätigen: 80 Prozent der Deutschen wünschen sich noch heute, im Kreis der Familie zu sterben, doch die meisten sterben in Krankenhäusern oder Pflegeheimen, und ihr Sterben wird zunehmend medikalisiert, institutionalisiert und ökonomisiert. Der Soziologe Reimer Gronemeyer zeigt, welche Veränderungen heute das Sterben prägen und welche ethischen Probleme damit verbunden sind
