Aula. Brutal, unbegrenzt und unkontrollierbar
Angesichts der blutigen Konflikte im Kongo, Angola oder in der ehemaligen Sowjetunion, angesichts des modernen Terrorismus sprechen Historiker und Konfliktforscher von den „neuen“ Kriegen. Sie verweisen auf Warlords oder Terrornetzwerke, die jetzt das Monopol der Kriegsführung inne haben, oder auf die zunehmende Brutalisierung der Konflikte. Der Trierer Politikwissenschaftler Ulrich Teusch zeigt, warum es aus seiner Sicht wenig angemessen ist, von „neuen“ Kriegen zu sprechen
