Antarktis – Leben am Limit
Die Antarktis ist der unwirtlichste und kälteste Kontinent der Erde. Die Temperaturen sinken hier durchschnittlich auf minus 40 Grad Celsius, und die Winde erreichen manchmal eine Stärke von mehr als 200 km/h. Doch trotz dieser extremen Bedingungen birgt die Antarktis auf ihrem riesigen Eisschild, auf dem Felsboden unter der antarktischen Eisdecke und in den Tiefen des Südpolarmeeres eine erstaunliche Artenvielfalt. Das Fundament zum Schutz der Antarktis und der hier teils nur hier vorkommenden endemischen Arten ist der sogenannte Antarktis-Vertrag. Vor Ort und in den Labors weltweit erforschen Ornithologen, Mikrobiologen und Ethologen die faszinierenden Überlebensstrategien der Bewohner des weissen Kontinents – angefangen bei den berühmten Kaiser- und Adeliepinguinen bis hin zu unbekannten, mikroskopisch kleinen Lebewesen. Wie halten diese Arten den dauerhaften Minusgraden stand? Wie orientieren sie sich in der Eiswüste, wie pflanzen sie sich fort und wie ernähren sie sich?
