Ärger im Buckingham Palace – Die Queen und die liebe Familie
Ausgerechnet in den angespannten Zeiten des Brexit ist das Königshaus als Hort der Stabilität ins Wanken geraten. Vorläufiger Höhepunkt ist der Rückzug von Prinz Andrew von allen Aufgaben. Ein Paukenschlag für die Monarchie. Er äusserte sich in der 45-minütigen Befragung zu seiner Freundschaft mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und verstörte die Zuschauer nicht nur durch fadenscheinige und unbeholfene Rechtfertigungen. Dem desaströsen Interview des Prinzen folgte dann auch sein Rückzug aus den royalen Diensten, Andrew legte alle offiziellen Aufgaben nieder. Ein einmaliger Schritt in der wechselvollen Geschichte des Hauses Windsor, der für Beobachter deutlich die Handschrift der Queen trägt. Aber wird das ausreichen, um den entstandenen Schaden zu begrenzen. Historiker und royale Beobachter stellen inzwischen die Frage, wie ist es um die Zukunft der Monarchie in Grossbritannien bestellt ist. Eine Schlüsselrolle könnte nun Thronfolger Charles zukommen. Der 71-Jährige hat offenbar schon länger Pläne, das Königshaus zu verschlanken …
