Ach du grosser jiddischer Gott
Zehn Jahre nach dem Tod ihrer Mutter findet die Regisseurin Marian Kiss in deren Nachlass nie gesehene Fotoalben und Dokumente, die es möglich machen, eine lückenhafte Familiengeschichte zu rekonstruieren. Im Zentrum ihrer Familien standen immer starke Frauen, die sowohl ihr Aussehen als auch ihre Überlebensstrategien von Generation zu Generation weitergaben. In brenzligen Situationen rufen sie heute noch «Ach du grosser jiddischer Gott». Auch für viele andere Lebenslagen gibt es die überkommenen passenden Verhaltensregeln, Botschaften und Sprüche, doch am wichtigsten ist und bleibt für die Frauen: «Nur was im Kopf ist, zählt. Alles andere kommt und geht.»
