Abschied von der Arbeitsgemeinschaft Gruppenmedien und Kirche

Seit 25 Jahren hat die Arbeitsgemeinschaft Gruppenmedien und Kirche (AGK) audiovisuelle Medien produziert. Nun hat der Verein beschlossen, die AGK aufzulösen. Gründe dafür sind der Umbruch in der Mediennutzung und der anhaltende Spardruck in der Kirche Schweiz. Ein Teil des katholischen Produktionsanliegens – der Auftrag der Zürcher Kantonalkirche – ist an den Medienladen übergegangen. Die geplante Integration der Deutschschweizer Produktion von Gruppenmedien in den Medienladen konnte jedoch nicht realisiert werden.

Am 17. Februar 2003 feiert die AGK ihren Abschied in Luzern. Die AGK war seit 1977 aktiv und bestand seit 1983 als Verein. Zweck des Vereins – in dem sich kirchlich interessierte Medienfachleute organisierten – war die Anregung, Koordination, Realisation und Produktion sowie der Verkauf von Gruppenmedien. Dabei sind zahlreiche Tonbilder, Diareihen und Folien für die kirchliche Bildungsarbeit entstanden wie „Bausteine zu den Sakramenten“, „Die Bibel – überliefert und gelebt“, „Juden leben unter uns“.

Ein gemeinsames Gesuch von der AGK und dem Katholischen Mediendienst an die Römisch-katholische Zentralkonferenz (RKZ) wurde im November 2002 abgelehnt. Die Kosten für audiovisuelle Medien sollen nach Ansicht der RKZ in Zukunft von den Kunden und Kundinnen in den Pfarreien und Kantonalkirchen getragen werden.

Der Medienladen führt einen Teil des wichtigen Produktionsanliegens der Arbeitsgemeinschaft Gruppenmedien und Kirche in einer modernen Form weiter.

Charles Martig, Geschäftsführer Katholischer Mediendienst