37°. Nichts zu holen – Gerichtsvollzieher zwischen Gesetz und Mitgefühl
Mit richterlichem Beschluss dürfen sie die Wohnung eines Schuldners betreten – wenn es sein muss, mit Gewalt. Rund 4’200 Gerichtsvollzieher, darunter etwa 1’600 Frauen, sind tagtäglich in Deutschland unterwegs. Gerichtsvollzieher werden angeschrien, angerempelt, angespuckt. Ihr Job verlangt viel von ihnen. Neben Menschenkenntnis ist seelische Belastbarkeit gefragt, denn häufig sieht und hört man Unschönes. «37°» begleitet zwei Gerichtsvollzieher bei ihrer schwierigen Arbeit: Andrea Wolff in Bremen und Björn Ellendt in Berlin. Sie suchen nach Bargeld, pfänden Wertsachen und setzen säumige Mieter auf die Strasse. Das geht nie ohne Konflikte und selten ohne Gefühle
