360° Geo Reportage. Unterwegs mit Costa Ricas Strassenhunden

Umgegeben von Farmland liegt das Territorio de Zaguates – das Land der Streuner. Geführt wird es von dem Ehepaar Lya Battle und Alvaro Saumet sowie zahlreichen Helfern. 600 Kilogramm Futter fressen die über tausend Hunde jeden Tag – dazu kommen Tierarztkosten und unvorhersehbare Ausgaben für immer neue Baumassnahmen, die staatlichen Behörden ihnen auferlegen. Bis zu 45’000 Dollar braucht das Tierheim – pro Monat. Kein Tier wird abgewiesen oder eingeschläfert, Weitervermittlung in ein liebevolles Zuhause steht im Vordergrund der Bemühungen. Wer nicht vermittelt wird, bleibt. In Costa Rica gilt ein Hund nicht viel – viele leben von Geburt an auf der Strasse, ebenso viele werden ausgesetzt oder zurückgelassen. Weil der Staat nichts unternimmt, gibt es viele private Initiativen, vor allem wenn es um Kastrationsprojekte geht, um die Population der Strassenhunde einzudämmen. Auch den Initiatoren des Territorio de Zaguates geht es in erster Linie um Hilfe für die Tiere, aber auch um ein Umdenken in der Bevölkerung …