360° Geo Reportage. Das Whisky-Geheimnis von Islay

Einige der bekanntesten Whiskydestillerien der Welt befinden sich auf der schottischen Insel Islay. Zu ihnen gehört auch die Brennerei Bruichladdich, gegründet 1881. Als der Whiskyabsatz weltweit in eine Krise geriet, musste sie Mitte der 90er Jahre ihre Pforten schliessen. Doch im Jahr 2000 liess sich der Engländer Mark Reynier auf Islay nieder und kaufte Bruichladdich. Er stoppte die Herstellung der bis dahin üblichen Blended Whiskys – billigen Verschnitten aus Mais oder Weizen – und setzte auf Qualität. Bruichladdich produziert seitdem ausschliesslich Single Malt, also Whisky aus Gerste, die im eigenen Haus gemälzt wird. In den letzten Jahren hat Mark Reynier Bruichladdich zu einer Qualitätsmarke entwickelt, die ihresgleichen sucht. Die schottische Insel Islay ist Heimat von acht traditionellen Whiskybrennereien, die unter Kennern einen ausgezeichneten Ruf geniessen. Die Herstellung des berühmten Getränks sorgt nicht nur für Arbeitsplätze auf Islay, sondern ist auch Stolz und Lebensgrundlage ihrer charismatischen Bewohner