Doppelpunkt. Israelkritik und die Antisemitismus-Falle
Können Nichtjuden die derzeitige Politik der israelischen Regierung kritisieren, ohne sich dem Vorwurf des Antisemitismus auszusetzen? Kann man feststellen, wann diese Kritik, aber auch wann der Antisemitismus-Vorwurf für andere Zwecke instrumentalisiert wird? Vor allem: Wie ist es in der emotional aufgeladenen Situation möglich, einen kritischen und differenzierenden Dialog zu führen? Gespräch mit dem Psychoanalytiker und Psychiater jüdischer Herkunft, Berthold Rothschild und dem katholischen Theologen Hans Küng
