Überleben in der grünen Hölle

Sie kommen mit Motorsäge und Gewehr und sie sind fest entschlossen, jeden zu erschiessen, der sich ihnen in den Weg stellt. Für die Siedler von Aripuana in Brasilien sind die Regenwälder im Grenzgebiet Mato Grosso/Amazonien die letzte Station. Sie brennen grosse Stücke des Urwald nieder und erklären das Land zu ihrem Eigentum. Nach Recht und Gesetz fragt hier niemand, und ob einige Indianer vertrieben werden, kümmert keinen. Einziger Ordnungsfaktor in diesem Gebiet sind die sieben katholischen Schwestern der Gemeinschaft „Fraternidade Esperanza“ (Brüderlichkeit und Hoffnung), die den Schwächsten helfen wollen und die Gewalt eindämmen, die ganz Aripuana durchzieht