Die Rheinholzer
Dokumentarfilm von Kuno Bont (CH 2002). Als der Rhein noch unkorrigiert durch die Täler floss, konnte er leicht über die Ufer treten und zur Bedrohung für die Bevölkerung werden. Ein kleiner Trost für die Anwohner war damals, dass der Rhein viel Treibholz mit sich brachte. Mutige machten sich auf, die Baumstämme mit Hacken herauszufischen, um so ihre Holzvorräte für den Winter aufzustocken. Obschon die Leute im Rheintal heute von Überschwemmungen verschont sind, hat sich diese alte Tradition erhalten. Der Dokumentarfilm porträtiert fünf Männer und eine Frau, die sich vor dem Hochwasser des Flusses nicht fürchten und ihm das Brennholz für ihre Öfen entnehmen
