Tod in Venedig (Morte a Venezia)

Um 1920 sucht der kranke Komponist Gustav von Aschenbach (Dirk Bogarde) Erholung in Venedig. Künstlerisch wie privat ist er ausgelaugt. Doch bald erwacht wieder die Unruhe in ihm: Der eigenwillige Künstler verfällt der Schönheit des jungen Tadzio (Björn Andresen), der mit seiner Familie die Lagunenstadt besucht. Doch Gustav kämpft nicht nur mit seinen Gefühlen, sondern auch mit seiner Cholera-Erkrankung … 1971 schuf Luchino Visconti mit «Tod in Venedig» einen Film, der sich zwar eng an Thomas Manns Erzählung orientiert, an einigen Stellen jedoch eigene Akzente setzt. Visconti inszenierte mit dem Film ein herausragendes Drama.