Sternstunde Kunst. Isabelle Huppert – Leben für den Film

«Ich denke oft ans Aufhören, aber ich tue es nie», erzählt Isabelle Huppert in «Leben für den Film», denn es ist das, was die 1953 geborene Schauspielerin seit über 50 Jahren tut. In Filmen wie «Sauve qui peut (la vie)», «La pianiste», «Elle» oder «Huit femmes» schlüpft Huppert in die verschiedenartigsten Rollen: Sie verführt, mordet, singt, leidet, wird vergewaltigt oder mauert sich ein. Für diesen aussergewöhnlichen Dokumentarfilm öffnet Isabelle Huppert ihr filmisches Tagebuch, spricht über Begegnungen mit Romy Schneider, Michael Haneke oder Jean-Luc Godard und erzählt, was es heisst, mit jedem Film in eine neue Rolle zu schlüpfen und dabei nicht selten in Abgründe zu blicken. Und sonst? Sonst mache sie am liebsten nichts. Das erzählt sie auch