Evangelischer Gottesdienst. Wo bleibt der Zorn?

Es gibt Momente, da reicht es einfach. Da packt einen der Zorn. Die Grenze der Geduld ist überschritten. Der Zorn ist im Christentum ein Gefühl mit einem schlechten Image, denn er hat eine Nähe zur Gewalt. Dabei ist er ein hilfreiches Gefühl. Es zeigt uns positiv, dass etwas geändert werden muss. Jesus war zornig, als er im Tempel aufräumte. Wie die Energie des Zorns in eine Kraft verwandelt werden kann, die die Welt bewegt, davon erzählen Pfarrerin Bianca Schamp und das Team der Mitwirkenden im Gottesdienst in der Johanneskirche in Erbach