Rififi (Du rififi chez les hommes)
Fünf Jahre lang hat der alternde, schweigsame Gangster Tony (Jean Servais), der den Spitznamen «der Sanfte» trägt, im Gefängnis gesessen. Gesundheitlich angeschlagen kehrt er nach Paris zurück und muss feststellen, dass nichts mehr so ist, wie es zuvor war. Nur sein junger Freund und ehemaliger Geschäftspartner Jo (Carl Möhner), der mittlerweile Frau und Kind hat, hält ihm noch die Treue. Jo plant mit seinem Komplizen, dem Italiener Mario Ferrati (Robert Manuel), einen schnellen Raubüberfall auf ein bekanntes Juweliergeschäft. Als die Tresorknacker Tony und César (Jules Dassin) in den Coup einsteigen, entwickelt sich daraus das ganz grosse Ding. Bis ins kleinste Detail tüfteln die vier Männer an dem spektakulären Einbruch. Und tatsächlich gelingt der fast unmögliche Plan. Doch nun ist ihnen nicht nur die Polizei, sondern auch Grutter, ein rivalisierender Bandenchef auf den Fersen. Tony erkennt schnell, dass nicht mehr nur er und seine Komplizen in Lebensgefahr schweben, sondern auch ihre Familien … Jules Dassin inszenierte in «Rififi» (FR 1954) meisterhaft eine der berühmtesten Einbruchszenen der Filmgeschichte
