Beethoven privat
Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven zeigt der Film die private Seite des Komponisten. Als Grundlage dienen seine zahlreichen Schriften: die mehr als 2’000 Briefe umfassende Korrespondenz, die Notizbücher und die Konversationshefte, in denen seine Gesprächspartner ihre Äusserungen eintrugen, nachdem Beethoven völlig ertaubt war. Aus all dem entsteht ein privates, oft überraschendes Porträt des Komponisten. Der schriftliche Nachlass zeugt von einem Leben in Leidenschaft, in dem das Grandiose und das Tragische nah beieinanderlagen, doch der künstlerische Schaffensimpuls immer die Oberhand gewann. Das unschätzbar wertvolle Material erlaubt Einblicke in Beethovens Lebenszeit (1770–1827), seine Familiengeschichte, seine Liebschaften, seine innovative Kunstauffassung, seine Beziehungen zu anderen Künstlern (Haydn, Bach, Goethe, Schiller) und seinen Humanismus. Auf erschütternde Weise erschliesst sich darin Beethovens Kampf gegen seine fortschreitende Taubheit. Den anderen Erzählstrang bildet Beethovens sehr gegenwärtige Musik in Gestalt von Konzerten, Liveproben und Archivaufnahmen
