Es hätte schlimmer kommen können – Mario Adorf

Die Leinwand und die Bühne haben das Leben des 89-jährigen Künstlers, einer der grössten deutschen Schauspielstars der vergangenen 60 Jahre, bis heute geprägt. Wie hat er seine Rollen ausgesucht? Was fasziniert ihn an der Schauspielerei? Warum hat er so häufig Bösewichte verkörpert? Was fesselt ihn heute noch so an seinem Beruf? Stationen der gemeinsamen Reise mit Mario Adorf sind seine Kindheit und Jugend in der Eifel. Es sind seine Erinnerungen an die alleinerziehende Mutter, die letzten Kriegsjahre in dem Städtchen Mayen, seine Zeit in der Hitlerjugend und die Bombennächte im Bunker, die ihn bis heute politisch und gesellschaftlich geprägt haben. Regelmässig pendelt er, der mehrere Sprachen fliessend spricht, noch heute zwischen seinen Wohnorten in München, Paris und St. Tropez. Als Sohn eines Italieners, dem er nur einmal in seinem Leben begegnet ist, trifft das Kamerateam Adorf auch in Rom, der Stadt, in der er 30 Jahre seines Lebens verbrachte