Rachels Rettungsdienst

Rachel Freier, genannt «Ruchie», hat beschlossen, gegen alle Widerstände ihrer chassidischen Gemeinde einen eigenen weiblichen Rettungsdienst aufzubauen: Ezras Nashim. Frauen wird die Mitarbeit im Hatzolah, dem grössten freiwilligen Ambulanzkorps der Welt, verweigert. In den ultraorthodoxen jüdischen Gemeinden wird von den Frauen erwartet, dass sie sich ausschliesslich auf Haus und Kinder konzentrieren. Mit ihrer Initiative riskieren Ruchie und eine engagierte Gruppe mutiger chassidischer Frauen ihren Ruf und buchstäblich auch die Zukunft ihrer Kinder. Nur in lebensgefährlichen Notfällen darf ein Mann, ein Arzt oder ein Sanitäter, die unbedeckte Haut einer chassidischen Frau sehen und berühren. Rachel geht es darum, den chassidischen Frauen und Mädchen von Borough Park eine weibliche medizinische Notfallversorgung zu bieten. Und sie will unter Beweis stellen, dass Frauen viel mehr können als Kinder aufzuziehen und den Haushalt zu führen. Paula Eiselt, der Regisseurin des Films, selbst orthodoxe Jüdin, sind unglaublich nahe Einblicke in eine Parallelgesellschaft gelungen