Lebenslinien. Gute Mutter, schlechte Mutter
Sarah wird als Neugeborene adoptiert. Ihre leibliche Mutter kennt sie nicht. Sie liebt ihre Adoptiveltern, aber ihre asiatischen Gesichtszüge erinnern sie ständig daran, dass ihre Wurzeln nicht in Deutschland liegen. Viele Jahre ihres Lebens verbringt Sarah damit, nach ihrer ethnischen Herkunft zu suchen. Sie reist viel und wird schliesslich Reisejournalistin. Mit 39 Jahren wird sie schwanger. Sarah freut sich auf das Baby – schliesslich hat sie ihre Unabhängigkeit lange Zeit genutzt und genossen. Ihr Mann und sie beschliessen, zu gleichen Teilen für das Kind da zu sein. Doch als Leah dann auf der Welt ist, merkt Sarah, dass sie Kind und Beruf völlig überfordern. Die Situation eskaliert und Sarah erleidet einen Zusammenbruch
