Mit siebzehn (Quand on a 17 ans)

Damien (Kacey Mottet Klein) und Thomas (Corentin Fila) gehen in dieselbe Klasse eines Gymnasiums in einer Kleinstadt am Fusse der Pyrenäen. Damien wohnt in einem schönen Haus mit seiner Mutter Marianne (Sandrine Kiberlain), einer Ärztin. Thomas lebt als Adoptivsohn eines Bauernpaares auf einem abgelegenen Hof in den Bergen. In der Schule tut er sich schwer. Als einziger dunkelhäutiger Junge an der Schule ist er ein Aussenseiter. Zwischen den beiden kommt es immer wieder zu Streitereien. Sie scheinen sich nicht ausstehen zu können. Als Thomas’ Mutter krank wird, stellt sich heraus, dass sie schwanger ist. Keine einfache Situation für Thomas. Marianne beschliesst, ihn vorübergehend bei sich aufzunehmen. Sie möchte helfen. Die Feindschaft zwischen den Teenagern droht zu eskalieren. Doch letztlich wird Damien klar, dass er etwas für Thomas empfindet und ihn begehrt. Das Coming-of-Age-Drama (FR 2016) von André Téchiné zeigt das jugendliche Chaos der Gefühle unsentimental aber mit Feingefühl