Die rote Spinne (Czerwony pajak)
Auf einem Jahrmarkt findet der junge Student und Turmspringer Karel Kremer (Filip Plawiak) im Winter 1967 die Leiche eines gerade ermordeten Kindes, ein weiteres Opfer des Serienmörders «Rote Spinne». Dieser sucht Krakau schon seit Längerem heim, und auf allen Kanälen wird vor ihm gewarnt. In der Stadt herrschen Besorgnis und Paranoia, die Morde sind in aller Munde. Anstatt die Polizei zu informieren, geht Karel dem Mörder auf eigene Faust nach … In seinem Spielfilm-Regiedebüt (PL/SK/CZ 2016) vereint Marcin Koszalka die Legende der «Roten Spinne» mit der wahren Geschichte des jungen Mörders Karol Kot. Koszalka inszenierte «Die rote Spinne» mit kühler Präzision, bestechend genauer Kamera (die er selbst führt), einem beklemmenden Soundtrack und grandiosen Schauspielern. Das Spielfilmdebüt wurde beim «goEast»-Festival des Mittel- und Osteuropäischen Films 2016 mit dem Preis für die beste Regie und dem Preis der internationalen Filmkritik ausgezeichnet
