Verstrickt und zugenäht

«Alles Gute» steht auf dem Zettel, den die Strickerinnen der Sockenfabrik Rittmeyer eines Morgens im Direktionsbüro finden. Der Chef hat sich mitsamt Geld und Freundin abgesetzt. Strickerin Lilli (Marie Leuenberger) und Vorarbeiterin Hanni (Sandra Utzinger) beschliessen gemeinsam mit der Direktionssekretärin Martha (Emanuela von Frankenberg), den anderen Arbeiterinnen vorerst nichts zu sagen. Die drei treiben die bereits angebahnte Zusammenarbeit mit dem Textilriesen Lehmann und Partner voran. Mit Müh und Not können sie die verlassene Frau Direktor Charlotte Rittmeyer (Heidi Maria Glössner) dazu bewegen, ihnen zu helfen. Aber kurz vor Vertragsabschluss bringt Garnlieferant Ruedi Canzoni (Hanspeter Müller-Drossaart) die Nachricht, dass Lehmann und Partner nichts Gutes im Schild führt. Die Verhandlung platzt in letzter Sekunde. Lilli und die anderen stehen entmutigt auf der Strasse. Aber statt klein beizugeben, beschliessen die Arbeiterinnen, um ihre Fabrik zu kämpfen