Tutti giù – Im freien Fall

Chiara (Lara Gut) schafft als Teenager den Sprung in die Weltöffentlichkeit, als sie bei einem WM-Skirennen auf den zweiten Platz schlittert. Nun wird sie erst recht von Sponsoren umworben und ihr Vater Pietro (Daniel Rohr) und ihre Mutter Michela (Lena Lessing) gebärden sich zunehmend als ihre Manager. Chiara will aber nicht immerzu lächeln und Männchen machen. Giuliano (Yanick Cohades), ist ein Star der Skaterszene von Lugano. Als der smarte Frauenschwarm sich nach einem Sturz untersuchen lässt, eröffnet ihm der Arzt (Andrea Zogg), dass er an einer schweren Herzkrankheit leidet. Wenn er nicht bald ein Spenderherz bekommt, muss er sterben. Ein stiller Einzelgänger ist Edo (Nicola Perot), der nachts die kahlen Wände Luganos mit kunstvollen Sprayereien schmückt. Als die hübsche, lebensfrohe Giada (Nicole Lechmann) auf ihn aufmerksam wird, erkennt Edo, dass er sich zu sehr von seinen Altersgenossen abgeschottet hat. Niccolò Castellis Spielfilmdebüt (CH 2012) ist ein Stimmungsbild der heutigen Heranwachsenden