Asterix & Co

Der am 5. November 1977 verstorbene René Goscinny hinterliess ein umfangreiches Werk: «Asterix», «Lucky Luke», «Isnogud», «Der kleine Nick», mehrere Filme, eine TV-Serie sowie zahlreiche Ausdrücke, die in die Umgangssprache eingegangen sind. Doch nicht nur seine Kunst, auch der Werdegang Goscinnys kann als gelebte Vermischung der Kulturen verstanden werden. Goscinny wuchs in Argentinien auf, wo er das französische College in Buenos Aires besuchte, und lebte ab 1945 für sieben Jahre in New York. Dort lernte er das Comiczeichnen mit Harvey Kurtzman und dem Team des künftigen «MAD Magazine», das dem amerikanischen Humor eine völlig neue Ausrichtung geben sollte. 1950 ging Goscinny nach Europa, wo er zunächst als Zeichner und später als Comicszenarist arbeitete. 1959 gründete er mit Albert Uderzo und Jean-Michel Charlier das Wochenmagazin «Pilote», in dessen erster Nummer Asterix auftrat. 1961 erschien das «Asterix»-Heft Nummer eins, und drei Jahre später begann der grosse und dauerhafte Erfolg der Gallier-Serie