Christine
Wien im Jahre 1906: Leutnant Lobheiner (Alain Delon) vom 14. Dragonerregiment hat seit einiger Zeit eine Liebesbeziehung mit der «Dame in Schwarz», der Baronin Eggersdorf (Micheline Presle). Ihr bedeutet der junge Leutnant viel, Lobheiner dagegen bereitet die Liaison wachsendes Unbehagen. In dieser Situation begegnet er in einer Schänke der 20-jährigen Christine Weiring (Romy Schneider). Sie ist die Tochter eines Cellisten und – im Gegensatz zu ihrer gleichaltrigen Freundin Mizzie (Sophie Grimaldi) – von Natur aus zurückhaltend und empfindsam. Darin gleicht sie dem Offizier. Nach anfänglichem Zögern entwickelt sich eine tiefe Liebesbeziehung zwischen ihm und Christine. Doch gerade als Lobheiner endgültig mit der Baronin bricht, entdeckt deren Mann Beweise für ihre Untreue. Der Entschluss des Barons steht fest: Er fordert den jungen Leutnant zum Duell – mit tödlichen Folgen … Pierre Gaspard-Huits «Christine» (FR/IT 1958) ist eine gelungene Adaption von Arthur Schnitzlers «Liebelei»
