Verstörung – und eine Art von Poesie. Die Filmlegende Bernhard Wicki

In ihrem Dokumentarfilm beleuchtet Filmemacherin Elisabeth Wicki-Endriss das ausserordentliche Leben des Filmemachers Bernhard Wicki (1919–2000), dessen Werke wie «Die Brücke» und «Das Spinnennetz» längst zum Kanon des deutschen Nachkriegskinos zählen. In einem ständigen Dialog mit der Zeitgeschichte, die Wicki als unbeirrbaren Schauspieler und Regisseur geprägt hat, begibt sich die Filmautorin auf Spurensuche nach einem der bedeutendsten Künstler des letzten Jahrhunderts. Ein sowohl kultur- als auch filmgeschichtlicher Abriss und gleichzeitig eine poetische Liebeserklärung an den Menschen Bernhard Wicki. Die Schauspielerin und Initiatorin des Bernhard-Wicki-Filmpreises «Die Brücke – Der Friedenspreis des Deutschen Films», Elisabeth Wicki-Endriss, erzählt dabei mit sehr persönlichen Erinnerungsstücken von Erfolg und Niederlage ihres langjährigen Lebensgefährten und späteren Ehemanns. Neben zum Teil bisher nie veröffentlichten Film- und TV-Ausschnitten sowie Audiomaterial kommen auch Freunde und Weggefährten zu Wort