Bram Stoker’s Dracula
Urzeiten ist es her, dass Fürst Darcula (Gary Oldman) über dem Tod seiner geliebten Frau Elisabeta Gott verleumdete und sich in den blutsaugenden Untoten verwandelte. Nach Jahrhunderten transsylvanischer Einsamkeit beschliesst er, ins ferne London des Viktorianischen Zeitalters überzusiedeln. Um seinen Umzug zu arrangieren ruft der Graf Jonathan Harker (Keanu Reeves), den Vertreter einer Londoner Immobilienfirma, zu sich. Dracula, empfängt Harker in der Gestalt eines alten Mannes. Dabei entdeckt er ein Medaillon mit dem Bildnis von Harkers Verlobter Mina (Winona Ryder): Sie ist das exakte Ebenbild von Draculas verstorbener Elisabeta. Dracula bricht Hals über Kopf nach London auf. Francis Ford Coppolas werkgetreue Adaption (US 1992) von «Bram Stoker’s Dracula», zeigt den zu ewiger Schattenexistenz verdammten, blutsaugenden Grafen aus Transsylvanien nicht als seelenloses Monster, sondern als anrührende Mixtur aus dandyhaftem Verführer und morbidem, von Liebessehnsucht zerfressenem Greis
