Verdun – Sie werden nicht durchkommen!

Die Hölle von Verdun: Vor über 100 Jahren, am 21. Februar 1916, startete die fünfte Armee des deutschen Heeres den Angriff auf die französischen Stellungen. Ende des Jahres war sie wieder auf ihre Anfangsposition zurückgeworfen. Das zehnmonatige Ringen um die französische Festung Fort Douaumont war eine der blutigsten Schlachten des Ersten Weltkriegs. Ohne die Unterstützung ihrer Verbündeten standen sich die beiden Nationen in einem mörderischen Stellungskrieg frontal gegenüber und bezahlten einen hohen Preis: Mehr als 300’000 Soldaten verloren ihr Leben auf den Schlachtfeldern von Verdun. Heute scheint diese Schlacht absurd. Sie forderte auf beiden Seiten fast gleich viele Menschenleben, ohne militärisch tragfähige Ergebnisse zu erzielen. Doch 1916 fanden die deutschen und französischen Soldaten diese Schlacht nicht sinnlos. Warum waren sie bereit zu kämpfen? Mit Unterstützung des US-amerikanischen Historikers Professor Paul Jankowski von der privaten Brandeis University in Waltham, Massachusetts, ergründet der Dokumentarfilm die Hintergründe