Collio – Italiens Hügel der Genüsse
Ein spezielles Mikroklima und seine lange Kulturgeschichte prägen die Grenzregion zwischen Österreich, Italien und Slowenien. Der Wein dort ist erstklassig, würzig der Essig und Prosciutto. Die gegenseitigen kulturellen Einflüsse merkt man auch der Küche an. Viele Jahrhunderte lang gehörte das Gebiet zum Habsburgerreich. Am Hof in Wien wurde das Collio auch als «die Obstkammer der Monarchie» bezeichnet. Besonders beliebt in den Herrschaftshäusern: die saftigen Kirschen und der fruchtig, frische Weisswein. Bis heute ist der Collio ein Synonym für grossartige Weissweine. Die Gegend war allerdings auch ein schwer gezeichnetes Kampfgebiet in den beiden Weltkriegen, mit mehr Toten und Zerstörung als anderswo in Italien. Mitten durch Familien und Weinberge senkte sich dann der Eiserne Vorhang und teilte das Gebiet in die slowenische Brda und den italienischen Collio
