Oray

Oray (Zejhun Demirov), ein junger Muslim aus Hagen, lebt bei seiner Ehefrau Burcu (Deniz Orta). Im Streit spricht er die islamische Scheidungsformel «talaq» aus. Daraufhin muss er sich für drei Monate von Burcu trennen. Er nutzt die Zwangspause für einen Neuanfang und zieht nach Köln. Hier findet er einen Job und eine neue Gemeinde, die vom jungen Imam Bilal (Cem Göktas) geleitet wird. Bald fängt er an zu predigen und ist beliebt bei allen, was bei Bilal Neid auslöst. Als Burcu Oray besucht, merken sie, dass sie sich nach wie vor lieben. Deshalb fragt er Bilal um Rat. Doch für diesen bedeutet das Aussprechen von «talaq» nicht nur eine Beziehungspause, sondern die endgültige Scheidung. Oray ist hin- und hergerissen zwischen seinem Glauben an die Liebe und seiner Liebe zum Glauben. Mehmet Akif Büyükatalays Drama (DE 2019) erzählt authentisch die schwierige Suche eines jungen Muslims nach Liebe und Glauben