360° Geo Reportage. Thaimassage, die Heilkunst der Buddhisten

Auch im Mutterland der berühmten Thai-Massage geht es meist um Gelenkmobilisation durch Stretching und Akupressur-Techniken. Unterstützt durch Kräuter, Kompressen und Lotionen. Die traditionelle Thai-Massage wurde Überlieferungen zufolge bereits vor über 2’500 Jahren praktiziert – und sie ist eng mit dem Buddhismus verbunden. Als Gründungsvater gilt ein indischer Arzt namens Jivakar Kumar Bhaccha – ein Zeitgenosse und Leibarzt von Buddha persönlich. Auch die Yoga-Elemente verweisen auf einen indischen Ursprung, ebenso wie die Grundannahme der körpereigenen Energielinien, der sogenannten Sip Sen Tai, an denen die Lebensenergie entlang fliessen soll. Die Thai-Massage verspricht Linderung bei Störungen des Bewegungsapparats, regt die Blutzirkulation an und entspannt die Muskeln. Ausserdem hilft sie, Schwellungen und Muskelkater abzubauen. Mit ihren Schülerinnen betreibt die 55-jährige Nhong Na Nakhon auf der Insel Koh Mak eine Massagepraxis, in der auch ganz handfeste medizinische Probleme therapiert werden. Sie ist stets auf der Suche nach neuen Massagetechniken. Deshalb macht sie sich auf nach Chiang Mai, das Massage-Mekka