Mr. Long
Mr. Long (Chang Chen), ein mit dem Messer mörderisch schneller taiwanischer Auftragskiller, wird von seinem Boss nach Tokio geschickt, um dort einen Yakuza-Chef zu töten. Der Anschlag misslingt, und so flieht Long schwer verletzt in eine verlassene Siedlung, wo er von dem kleinen Jungen Jun (Bai Runyin) wieder aufgepäppelt wird. Zum Dank kümmert sich Long um den Jungen und dessen drogensüchtige Mutter (Yiti Yao) und baut mit ihnen eine fragile neue Existenz auf. Bis die Vergangenheit sie einholt … Der japanische Regisseur Sabu, der auch schon selbst vor der Kamera stand, thematisiert in vielen seiner Filme die kaltblütige Autorität von Machtfiguren, denen er mit ausgefuchstem schwarzem Humor entgegentritt. In «Mr. Long» (JPN/HKG/DE 2017) verwebt er sensibel die Themen Gewalt und Zerbrechlichkeit von Sicherheit mit einer aufkeimenden Liebesgeschichte
