Jenseits von Pluto
Die Abenteuer der «New Horizons» am Rande des Sonnensystems gehen weiter: Nach ihrem spektakulären Flug über den fernen Zwergplaneten Pluto im Jahr 2015 näherte sich die Sonde am 1. Januar 2019 einem Himmelskörper im Kuipergürtel, rund sechseinhalb Milliarden Kilometer von der Erde entfernt. Noch nie hat eine Raumsonde ein so weit entferntes Objekt besucht. Die Wissenschaftler gaben ihm den Namen «Ultima Thule», was so viel bedeutet wie «jenseits der bekannten Welt». Der 2014 vom Hubble-Weltraumteleskop entdeckte Asteroid, der mit seinen zwei sich berührenden kugelförmigen Körpern aussieht wie ein Schneemann im All, soll neue Erkenntnisse über die Entstehung der Sonnensysteme liefern. Obwohl die Daten nach und nach zur Erde geschickt werden – das Team wird erst Ende 2020 über alle von der «New Horizons» aufgezeichneten Informationen verfügen –, haben die Wissenschaftler schon jetzt einen ziemlich genauen Eindruck von Ultima Thule, der nach Angaben von NASA-Wissenschaftlern aussieht wie ein Schneemann im All
