Draussen in meinem Kopf
Der 28-jährige Sven (Samuel Koch) leidet unter Muskeldystrophie und lebt seit mehreren Jahren in einem Pflegeheim. Da sein Pflegebedarf steigt, wird ihm Christoph (Nils Hohenhövel) als persönlicher Betreuer zugeteilt. Christoph sprüht vor Enthusiasmus, doch Sven will seine Hilfe gar nicht. Obwohl er sich kaum allein bewegen kann, hat er im Heim einen Mikrokosmos erschaffen, den er souverän lenkt – trotz unerfüllter Bedürfnisse und dem Wissen, dass er bald sterben wird. Christoph kann kaum etwas für ihn tun, und Svens Humor wirkt auf ihn fremdartig und bedrohlich. Mit der Zeit jedoch lässt er sich von Svens Charme mitreissen, und eine echte Freundschaft entsteht. Die Geschichte, die von einer wahren Begebenheit inspiriert ist, umfasst eine Zeitspanne von zwei Wochen. Sie kreist um die Frage nach der Gültigkeit von Richtig und Falsch vor dem Hintergrund extremer Lebensumstände. Vor allem jedoch handelt die Geschichte (Eibe Maleen Krebs, DE 2017) von der Freundschaft zweier Aussenseiter
