ZDF-History. Pekinger Frühling ’89 – Chinas Kampf um die Freiheit
Im April 1989 gehen erst 100, dann Tausende junge Menschen in Peking auf die Strasse. Sie protestieren für demokratische Reformen. Es ist eine Zeit des Umbruchs. Der Platz des Himmlischen Friedens in Peking wird zum Symbol einer Freiheitsbewegung von Studenten, Arbeitern und Akademikern. Sie alle hoffen auf Veränderung. Doch am 4. Juni schickt die Staatsmacht Panzer. Es sind sieben Wochen der Hoffnung. Aus 40 Stunden Archivmaterial entsteht die bewegende Chronologie einer Zeit, in der ein freiheitliches China möglich scheint. Es sind Bilder und Szenen, die besonders berühren. Sie vermitteln einen Hauch von Demokratie und Freiheit. Doch die kommunistischen Hardliner fürchten im Juni 1989 eine instabile Ordnung mehr als alles andere. Am Ende setzen sie sich durch und lassen auf die Protestierenden schiessen. Bis heute ist die Erinnerung an dieses Massaker verboten. Ein ganzes Volk soll vergessen
