Starke Stücke. Persona
Elisabeth Vogler (Karin Lithman) ist Schauspielerin, Ehefrau, Mutter. Eines Abends, auf der Bühne, entschliesst sie sich, nicht mehr zu sprechen. In einer Klinik wird ihr die redselige Alma (Corinne Harfouche) als Krankenschwester zur Seite gestellt. Als man Elisabeth aber nicht mehr helfen kann, zieht sie sich in ein einsames Sommerhaus zurück, und Alma bleibt treu an ihrer Seite. Eine seltsame Freundschaft entwickelt sich. Die einseitigen Gespräche, geprägt von Liebe, aber auch Konkurrenz, Neid, Vorwürfen und Beleidigungen, werden immer mehr zum Kampf. Wo die Worte fehlen, übernimmt der Körper. Die Wut über die Sprachlosigkeit wächst und wächst. Die Rollen, die jede im Leben wie auf der Bühne spielt, werden zum zentralen Thema. Wer ist Elisabeth, und wer ist Alma? Zwei Seiten einer Frau? Regisseurin Anna Bergmann setzt das Drehbuch Ingmar Bergmans ebenso kühl und konzentriert wie leidenschaftlich um. Die Inszenierung des Deutschen Theaters entstand in Koproduktion mit dem Stadttheater Malmö
